Hürdenlauf für Kalzium & Co.
Die Bioverfügbarkeit
Ein Schnäppchen im
Sportgeschäft. Zwar
drei Nummern kleiner
als Sie normalerweise
tragen, aber günstig.
Und für Intervallläufe
gerade richtig. Die tun sowieso weh,
und da darf es auch an den Zehen etwas
zwicken. Zu Hause stellen Sie
dann fest, dass Sie mit diesen Schuhen
niemals auch nur einen Kilometer
trainieren werden. Dieses Paar steht
jetzt zwar da, ist aber nicht „verfügbar“.
Und genau wie die Verfügbarkeit
Ihrer Laufschuhe in dieser Situation
eingeschränkt ist, können auch Nährstoffe
in Lebensmitteln zwar vorhanden,
aber dennoch nur schlecht oder
gar nicht greifbar sein. Man spricht
hier von der Bioverfügbarkeit der
Nährstoffe in einem Lebensmittel.
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Dauerthema Eiweiss
Fluch oder Segen
Wenn ich, als bekennender
Hesse, nach
dem Training im Vereinsheim
einen Handkäs
mit Musik bestelle
(für Nicht-Hessen:
Handkäs ist ein Sauermilchkäse, die
Musik machen Zwiebeln, Essig und
Öl), schütteln die lieben Laufkollegen
nur verständnislos mit den Köpfen:
Wo bleiben da die Kohlenhydrate? Zugegeben,
jedermanns Geschmack ist
der Handkäs nicht, aber welches andere
Lebensmittel liefert mir 25 Prozent
hochwertiges Eiweiß bei weniger
als ein Prozent Fett? Dazu zwei
dicke Scheiben Brot und eine große
Apfel-Traubensaftschorle, so kommen
noch fast 70 Gramm Kohlenhydrate
hinzu.
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Wenn ich groß bin ...
... will ich wie Haile werden
Leons Mama stand
beim Kinderturnen
nervös winkend mit
der Trinkflasche am
Hallenrand. „Lass ihn
laufen, er verdurstet
bestimmt nicht.“ Böse Blicke der
süßes Blätterteiggebäck verzehrenden
Mütter trafen mich. Denn Leon
brauchte seine Apfelschorle. Schließlich
hatte er schon eine halbe Runde
in der Einfeld-Turnhalle hinter sich.
Und wenn er erst später trinkt, wann
sollte Leon dann seine Banane und seinen
Multivitamin-Müsliriegel essen?
Das Thema Sportlerernährung ist also
bei Eltern Sport treibender Kids angekommen.
Und wird entsprechend ausgelebt.
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Nur Pflaumen vergleichen Äpfel mit Birnen
Hitliste der läufergerechtesten Obstsorten
Rund ums Jahr steht
Sportlern eine kaum
mehr zu überblickende
Vielfalt an Obstsorten
aus den unterschiedlichsten
Anbaugebieten
der Welt zur Verfügung. Aber Obst ist
nicht gleich Obst. Vergleicht man, was
drin steckt, so gibt es große Unterschiede
hinsichtlich der Zusammensetzung
einzelner Sorten sowohl bei
den Makro- als auch bei den Mikronährstoffen.
Eine Gegenüberstellung
hinsichtlich der Eignung für aktive
Menschen bietet sich daher an, kann
aber nie wirklich objektiv sein. Denn
erstens ist es praktisch nicht möglich,
alle Obstsorten in den Wettbewerb mit
einzubeziehen. Zweitens variieren die
Inhaltsstoffe je nach Herkunftsland
und Saison, und drittens spielen bei der
Wahl des Obstes Geschmackspräferenzen
sowie die individuelle Verträglichkeit
eine wichtige Rolle.
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