Armalarm (Ausgabe Nr. 168, 4/15)

Tausend Quellen erklären dem Freizeitläufer, wie er seine Beine zu bewegen hat. Aber was ist mit den Armen? Viele schlenkern, andere trommeln, manche boxen. Schön ist das meist nicht. Achim Achilles wagt die schonungslose Stilkritik einer in unserem Sport unterbewerteten Extremität.

 

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Facebook-Fanny oder Porno-Paule? (Ausgabe Nr. 167, 3/15)

Papageienschuhe, Strumpfhosen, irrer Blick – Läufer sehen auf den ersten Blick alle gleich aus. Aber in den ästhetisch fragwürdigen Kunstfaserpellen verbergen sich unterschiedlichste Weltsichten, von Facebook-Fanny bis Porno-Paule. Es folgt eine kleine Soziologie der Ausdauer-Community.

 

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Psychokrieg (Ausgabe Nr. 166, 2/15)

Niedlich, der Kleine, wie er sich da abmüht. Ist natürlich viel zu schnell losgerannt. So sind sie, unsere Kinder. Sie wollen zu viel, können zu wenig. Ganz wie die Erwachsenen. Mal sehen, wann der Zwerg eingeht. Vati rennt gleich dahinter und mahnt: „Langsam, Theo!“ Doch der zieht an. Bewährte Technik: einfach das Gegenteil machen. Wie Mona.

 

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Geil auf Adrenalin (Ausgabe Nr. 165, 1/15)

Ein Date mit Angelina Jolie? Eine Audienz beim Papst? Kandidat beim Dschungelcamp? Alles nichts gegen das letzte Abenteuer der Menschheit: die Minuten vor dem Marathon-Start im Kreise anderer Irrer. Achim Achilles beschreibt die verrücktesten Adrenalin-Junkies.

 

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Beides geht nicht (Ausgabe Nr. 164, 6/14)

Es klingelt. 19.59 Uhr. Verdammt. Kommen die Gäste etwa schon? Der typische Berliner Dinner-Schnorrer betrachtet eine Einladung für 20.00 Uhr ja eher als einen groben Vorschlag. Läufer dagegen kommen pünktlicher als zum Startschuss. Wahrscheinlich alle ausgehungert von den vielen Trainingskilometern des Wochenendes.

 

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Smoothies (Ausgabe Nr. 163, 5/14)

Heute Morgen gab es Apfel, Paprika, Sellerie. Was halt nach einem veganen Wochenende im Kühlschrank schrumpelt. Der bittere Geschmack auf der Zunge hielt bis zum Mittag. Danach war mir schlecht. Seit wir diese Höllenmaschine haben, muss ich dicke Säfte frühstücken – unsere neueste Ernährungsreligion. Mona sagt, dass diese Smoothies gesund seien, weil Pflanzen gespeichertes Sonnenlicht seien. Kartoffeln auch? Die wachsen doch im Boden. Jedenfalls verlängern sich die Trainingszeiten deutlich, weil so ein Saftfrühstück auf nüchternen Magen ein paar ungeplante Stopps in der Botanik erzwingt, womit immerhin das Wettkampfgewicht optimiert wird. Ja, jede Zelle meines Körpers ist total glücklich.

 

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Die Komfortfalle (Ausgabe Nr. 162, 4/14)

Fortschritt ist anstrengend. Die neue Pulsuhr etwa, die alle Bewegungsdaten online stellt, braucht viele Stunden Herumgedrücke, bis sie unsere seit Jahren bekannte Stammstrecke rund um den Stadtweiher für die Nachwelt aufzeichnet  vielleicht. Und der Radcomputer muss rasch noch auf den Umfang des Vorderrades eingestellt werden. Leider wurde die Anleitung auf Kroatisch mitgeliefert.

 

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Die Mythologie des Laufschuhkaufs (Ausgabe Nr. 161, 3/14)

Frühjahr – Laufsaison. Millionen Menschen fragen sich, ob sie dieses Joggen nicht auch mal versuchen sollten. Prima Idee. Nur leider lauert da eine schier unüberwindliche Hürde – der Sportschuhkauf. Achim Achilles, Deutschlands einfühlsamster Laufberater, analysiert die größten Mythen des Sportgeschäfts.

 

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Pass mal auf, Kleene (Ausgabe Nr. 160, 2/14)

Gemüseläden machen mir Angst. Ich leide an Mangold-Allergie. Der Geruch von Fenchel macht mich depressiv. Insofern muss ich es als unfreundlichen Akt verstehen, wenn meine Frau mir per SMS eine Einkaufsliste schickt, die allenfalls einem Hasen Appetit macht. „Wir bekommen Besuch“, hatte Mona erklärt, „von Anna.“ Anna? Welche Anna? Anna
Loos? Wäre okay. Anna Kournikova? Sehr gern.

 

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Weck den Bock (Ausgabe Nr. 159, 1/14)

Schon merkwürdig, was der Mensch unter Motivation versteht; offenbar eine geheimnisvolle Kraft von außen, einen Schalter, der Unwillige in Kampfmaschinen verwandelt. Tschakka auf Serviette – und schwupps, macht er freiwillig Stabilisierungsgymnastik und liebt nasse Socken im Eisregen, bevorzugt um 21.32 Uhr.

 

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