Dauerthema Nummer eins

Knieprobleme

Das Knie gehört zu den beim Sport am häufigsten verletzten Strukturen. Neben meist unfallbedingten,  strukturellen Beschädigungen wie Bänderrissen, Knorpel- und Meniskusverletzungen oder auch Frakturen mit Gelenkbeteiligung kommt es bei Läufern in erster Linie zu Überlastungsreaktionen, bedingt durch eine chronische funktionelle Fehlbelastung. Hierzu zählen Reizzustände von Sehnen, Bändern und des so genannten Tractusiliotibialis, einer breit ausgedehnten sehnenartigen Hülle, die an der Oberschenkelaußenseite die Muskulatur stützt und vom Beckenkamm bis zum Schienbeinkopf zieht.

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Wie Sie gestärkt aus den Tagen vor den Tagen herauslaufen

Frauenleiden PMS

Schneller, höher, weiter und dazu den Laufgenuss spüren – das erklärte Ziel vieler Sportlerinnen. Der  Haupteinsatz in diesem Spiel ist der Körper. Der hat aber evolutionsbedingt seinen eigenen Rhythmus, fern ab von Wettkämpfen und Training.

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In der Ruhe liegt die Kraft

Regeneration ist ein Teil des Trainings

Ein wesentlicher Bestandteil des Trainings, welches lange stiefmütterlich behandelt und einst sogar mit „Faulheit“ gleichgesetzt wurde, ist die Regeneration. Heute sind Gelehrte, Trainer und Athleten klüger und erkennen die untrennbare Einheit zwischen Belastung und Erholung vorbehaltlos an. Auch oder gerade Freizeitsportler sollten immer ein Augenmerk auf die „schöpferischen“ Pausen haben.

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Schenkelglühen

Konsequenz Muskelkater

Muskelkater tritt auf bei ungewohnter muskulärer Beanspruchung nach langer Sportabstinenz, neuen Bewegungsabläufen, die noch nicht beherrscht werden und körperlichen Höchstbelastungen auch bei trainierten Athleten im Wettkampf, wenn sich aufgrund muskulärer Ermüdung die Koordination verschlechtert. Die Symptomatik beginnt meist einige Stunden nach Belastungsende, erreicht ihren Höhepunkt am ersten bis dritten Tag danach und dauert abhängig von der Ausprägung der vorangegangenen Überlastung etwa eine Woche an.

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Hirnleistung und Sport

Stand der Wissenschaft

Eine verbesserte Hirndurchblutung auf Grund von Laufen/ Walking ist schon länger bekannt. In den letzten Jahren wiesen Untersuchungen zunehmend auch auf einen positiven Einfluss auf die Hirnleistung hin. Es wurde belegt, dass sich selbst im erwachsenen Gehirn noch neue Verbindungen zwischen bestehenden Nervenzellen bilden (synaptische Plastizität), wobei diese Neubildung mit dem Erwerb neuer Gedächtnisinhalte und Lernprozesse zusammenhängt. So führt ein Ausdauertraining zum Anstieg des Wachstumsfaktors Bdnf (brain-derived neurotrophic factor), der auch bei der Neubildung von Nervenzellen eine Rolle spielt. Selbiges konnte an Mäusen durch Lauftraining nachgewiesen werden.

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An dem Tag, an dem Du läufst, wirst Du nicht älter

Länger leben durch Ausdauertraining

„Die Erfahrung lehrt, dass diejenigen Menschen am ältesten geworden sind, welche anhaltende und starke Bewegung, und zwar in freier Luft, hatten“, so schrieb bereits Ende des 18. Jahrhunderts Goethes Leibarzt Ch. W. Hufeland in seinem Buch „Die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern“. Das Anpassungsvermögen an die verschiedenen Belastungen im Leben lässt bei Bewegungsmangel nach, weil die Regulationsfähigkeit des vegetativen Nervensystems, der Hormonsysteme und des Stoffwechsels gestört ist. Bewegungsmangel fördert die Zellalterung, die zu einer Funktionseinbuße und schließlich zum Zelltod führt.

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Spenden Sie Blut!

Dürfen sich Sportler angesprochen fühlen?

Allerorten begegnen uns Aufrufe zum Blutspenden. Doch gerade im Ausdauersport werden Leistungseinbußen befürchtet und in den ersten Tagen danach auch beobachtet. Manche Laien rechnen durch den Verlust von weißen Blutkörperchen (Leukozyten) zusätzlich mit einer erhöhten Infektanfälligkeit. Relevant für den Leistungsabfall ist aber zunächst die Abnahme der roten Blutkörperchen (Erythrozyten), die für den Sauerstofftransport in die Muskulatur zuständig sind.

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Kühlung tut not!

Arbeitshyperthermie

Rund zwei Drittel der bei Muskelarbeit aufgewendeten Energie wird in Wärme umgewandelt. Die rektal gemessene Kerntemperatur des Menschen steigt mit Beginn der Muskel arbeit zunächst linear mit der Sauerstoffaufnahme, also mit dem Energieumsatz an. Innerhalb von 40 bis 60 Minuten wird dann bei kontinuierlicher Muskelarbeit eine neue Kerntemperatur erreicht. Die Ausprägung dieser so genannten Arbeitshyperthermie hängt nicht von der absoluten Leistung ab, sondern von der persönlichen Maximalleistung, die wiederum von der maximalen Sauerstoffaufnahmefähigkeit, also vom Trainingszustand, der Körpergröße und -konstitution abhängt.

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Risikofaktor Schweinegrippe

Was Läufer beachten sollten

Die Schweinegrippe verfolgt uns seit Monaten in den Massenmedien. Mitte August 2009 wurde beispielsweise eine Pressemitteilung verbreitet, dass in der indischen Metropole Mumbai aus Angst vor der Schweinegrippe sämtliche Schulen und Bildungsstätten für eine Woche, Kinos und Theater für drei Tage geschlossen würden. Bis dahin waren in Indien über 1.000 Personen an dieser neuen Grippe erkrankt und 15 verstorben.

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Selten erkennbar – häufig vorhanden

Blut im Stuhl bei Langstreckenläufern

Im Jahr 1996 fand die 100. Austragung des Boston Marathon statt. Zu dem Jubiläumslauf wurden 40.000 Teilnehmer zugelassen, die um beachtliche Siegesprämien kämpften. Der in den hinteren Reihen laufende und fotografierende Autor dieses Artikels hat die Dramatik an der Spitze des Frauenfeldes nicht mitbekommen, sondern später die Bilder in der Presse gesehen. Sie zeigen Uta Pippig aus Berlin, an deren Beinen herunterlaufendes Blut zu erkennen ist. Wie den Presseberichten zu entnehmen war, bemerkte sie wenige Kilometer vor dem Ziel, dass die in Führung liegende Kenianerin Tegla Loroupe langsamer wurde. Trotz Bauchbeschwerden mit blutigem Durchfall kämpfte sie sich an die Führende heran und überholte sie noch kurz vor dem Ziel. So gewann sie eine Prämie von 100.000,– US-Dollar und verbrachte anschließend einige Tage im Krankenhaus.

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Zum Aus-der-Haut-fahren

Laufen gegen Cellulite

Unter Cellulite oder „Orangenhaut“ versteht man eine Dellenbildung an der Hautoberfläche, die vorwiegend bei Frauen vorkommt und zwar mit zunehmendem Alter und bei Fettsucht mit 80 bis 90 prozentiger Wahrscheinlichkeit. Anfällig ist besonders der Bereich der Oberschenkel, Oberarme, Hüften und des Ge säßes. Die Cellulite, fälsch - licherweise auch „Zellulitis“ genannt, obwohl keine Entzündung vorliegt, entwickelt sich in drei Stufen. Im Anfangs - stadium ist die typische Dellenbildung erst zu sehen, wenn man die Haut mit beiden Händen zusammenschiebt. Im zweiten Stadium ist sie bei Muskelanspannung oder Seitenlicht im Stehen erkennbar. Im dritten Stadium wird sie für jeden auch im Liegen deutlich.

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Unterschiede zwischen Mann und Frau ...

... im Laufsport

Waren Sie schon einmal bei einem reinen Frauen-Volkslauf, na - türlich nur als Zu - schauer, als Beobachter? Dann haben Sie sicherlich nicht nur festgestellt, dass der weibliche Körper anders geformt und proportioniert ist als der männliche, sondern haben auch ein völlig anderes Verhalten der Teilnehmerinnen unmittelbar vor dem Start erlebt: Fröhliche Kommentare, ständiges lautes Lachen und angeregte Unterhaltung auch mit den am Rand stehenden Zuschauern, obwohl der Startschuss schon längst erfolgte. Gelächter und „Geschnatter“ verstummen nicht, wenn alle allmählich in den Laufschritt übergehen.

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Laufsport im Kindes- und Jugendalter

Was sie wissen sollten

Der natürliche Bewegungsdrang im Kindes- und Jugendalter zeigt bereits, dass die körperliche Aktivität zu den notwendigen Entwicklungs- und Wachstumsreizen des Menschen gehört. Andererseits kommt es zu einer Unterentwicklung und Unterfunktion der Organsysteme, wenn ein gezielter Bewegungsreiz fehlt. Daher dient gerade im Kindesalter eine allgemeine motorische Grundausbildung der Verbesserung der Gelenkigkeit, der Koordination, der Schnelligkeit, der Ausdauer und in gewissem angepassten Umfang der allgemeinen Kraft (kein übliches Hanteltraining!).

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Wenn die Knochen müde werden

Stressfrakturen

Ermüdungsbrüche (Stressfrakturen) betreffen im Bereich des Fußes in erster Linie die zweiten, dritten und vierten Mittelfußknochen, aber auch Fersen-, Wadenoder Schienbein, sowie die Oberschenkelknochen. In Ausnahmefällen kommen auch mal Rippen und Wirbelkörper in Frage. Typischerweise beklagen die Sportler dabei Schmerzen im Bereich des betroffenen Knochens zunächst beim Laufen, später auch beim Stehen. Eine vorangegangene Verletzung wie Umknicken oder Sturz werden beim Nachfragen verneint. Doch liegt meist eine Intensivierung des bisherigen Trainingsumfangs vor, häufig nach einer Belastungspause.

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Mach mal Pause

Die Regeneration - Teil 1&2

Regeneration ist mehr als Ausruhen und Erholungsmassagen. Letztere sind besonders beliebt. Doch konnten englische Sportwissenschaftler nach erschöpfender Belastung keinen Unterschied im Laktat- und Blutzuckerverhalten mit und ohne Massagen feststellen. Allerdings war die subjektiv empfundene Erholung in der Ruhephase mit der Behandlung besser als ohne. Der Autor erklärt dies ausschließlich mit psychologischen Effekten. Auch wenn durch Massage keine Leistungssteigerung zu verzeichnen ist, so ist im Leistungssport die oben erwähnte Reaktion nicht unwichtig.

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