Wo kann ich RUNNING - Das Laufmagazin kaufen?

Slumdog Marathonär?

Was aus dem einstigen Laufwunder Budhia Singh wurde

von Lea Clara Hofmann

Der 2008 erschienene Film „Slumdog Millionär“ wurde mit acht Oscars ausgezeichnet. Er erzählt die fiktive Geschichte des in Mumbai lebenden Straßenkinds Jamal Malik, dem es gelingt, durch seine Lebenserfahrung alle Fragen im TV-Quiz „Wer wird Millionär?“ richtig zu beantworten und 20 Millionen Rupien zu gewinnen. Zur selben Zeit lebt die sechsjährige Halbwaise Budhia Singh in einem Sportinternat im indischen Bundesstaat Odisha. 48 Marathons im zarten Alter von vier Jahren brachten ihm den Namen „Marathon Boy“ ein. Ob er den Olympia-Traum seines Lehrers und Entdeckers, Biranchi Das, jemals realisieren wird, mag dahin gestellt sein – auch das ist eine oscarverdächtige Geschichte. 

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Einer von 11.122

Vom Bootcamp in Mittelamerika zum Frankfurt Marathon

von Eva Krusat

Wenn man am Rande eines Marathons steht und die Menschen laufen sieht, ertappt man sich möglicherweise dabei, dass man den Stil der Vorbeiziehenden analysiert, die Haltung beurteilt und die Pace mit der eigenen vergleicht. Dinge, die offensichtlich sind. Dinge, die man von außen bewerten kann. Was man nicht sieht, ist, welche persönlichen Fügungen sich hinter dem Läufer verbergen. Was den Menschen und den Sport zusammengebracht hat. Jeder Mensch hat seine ganz eigene Geschichte. 

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Laufen im All

Schwerelos

von Edith Zuschmann

Sie laufen, sie fahren auf dem Ergometer, sie stemmen Gewichte. Während einer Mission im All zählt das tägliche körperliche Training zu den wichtigsten Alltagsbeschäftigungen ei­nes Astronauten. Dabei geht es nicht darum, dem geliebten Hobby nachzukomen – es ist die Lebensversicherung im All, und das vor allem bei der Rückkehr zur Erde. Warum das so ist und wie ein Raumfahrttraining vonstattengeht, das schilderte RUNNING – Das Laufmagazin einer der drei European Space Agency Astronauten Fitnesstrainer, André Rosenberger. 

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Der mit dem Wolf läuft

Prof. Mark Rowlands

von Anne Kirchberg

Mit „Der Läufer und der Wolf“ veröffentlichte Mark Rowlands Anfang dieses Jahres ein außergewöhnliches Laufbuch. Platz darin finden sowohl gewöhnliche Sportler-Probleme, aber auch sein Wolf Brenin und Philosophen wie Platon, Sartre und Schopenhauer. Denn der Philosophie-Professor von der Universität Miami beantwortet quasi im Vorbeirennen tiefgründige Fragen, beispielsweise, warum das Laufen Freiheit bedeutet. Anne Kirchberg sprach für RUNNING – Das Laufmagazin mit Prof. Rowlands. 

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Wenn zwei eins werden

Das Team Hoyt

von Edith Zuschmann

Einen Wettkampf zu bestreiten, ist herausfordernd, in 35 Jahren 1.077 Mal zu starten ist beachtlich, in jedem dieser Rennen seinen rund 55 Kilogramm wiegenden und schwer beeinträchtigten Sohn in einem Rollstuhl vor sich herzuschieben, grenzt ans Unvorstellbare. Dick und Rick Hoyt tun es und schrieben mit ihrer Lauf- und Triathlonleidenschaft eine unfassbare Geschichte: Sie sind das Team Hoyt.

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Free-Running

Wenn ein Flugzeugfriedhof zum Spielplatz wird

von Edith Zuschmann

„Tempest Pro Take over“ – Ende Februar 2013 wurde diese Aktion zu einem historischen Meilenstein für die Free-Running-Szene. Denn erstmals in der Geschichte dieser Sportart trafen sich die weltbesten Athleten an einem Ort zu einer gemeinsamen Trainingswoche mit einem gemein samen Ziel: ihre Leidenschaft in eine neue Dimension zu heben. Ein Camp, um sich auszutauschen, Spaß zu haben, voneinander zu lernen – all das zu leben, wovon sie lange geträumt hatten. RUNNING – Das Laufmagazin erhielt einen Einblick hinter die Kulissen.

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Für einige Augenblicke frei sein

Parkour im Gaza-Streifen

von Anne Kirchberg

Laufen bedeutet Freiheit – wie sehr das allerdings im Fall einer Gruppe Jugendlicher im Gaza-Streifen zutrifft, berührt wohl jeden, der von dieser Geschichte erfährt. Vor acht Jahren fingen dort zwei junge Männer zwischen zerbombten Häusern mit dem Parkourlaufen an und hatten nur ein Ziel: Sich wenigstens bei den spektakulären Sprüngen für einige Augenblicke frei zu fühlen.

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Bogotás Laufbote mit olympischen Träumen

von Edith Zuschmann

Seinen Lebensunterhalt verdient Andres Felipe Penagos Florez als Laufbote in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. Bis zu 50 Kilometer legt er dabei täglich zurück. Seinen beschwerlichen Job nutzt er nicht nur zum Überleben – er ist Teil seines Trainings, um seinem großen Traum näher zu kommen: beim olympischen Marathon 2016 am Start zu stehen.

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Wenn 45.000 Läufer Modell stehen

Interview mit Christoph Niemann

Christoph Niemann, 42, international tätiger Illustrator, der elf Jahre in New York City gelebt und gearbeitet hat, kam 2011 auf die Idee, den Marathon in Big Apple zu laufen und währenddessen eine zeichnerische Live-Reportage anzufertigen sowie dabei zu twittern.

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Auf Spurensuche

Eine Fotostory über ein Laufidol

Von Jochen Schmitz

Seit Jahren zierte ein Foto den Desktophintergrund meines Computers. Auf dem Bild ist ein laufender junger Mann zu sehen, der dynamisch seine Fußabdrücke im Sand der Wasserkante eines Ozeans hinterlässt. Immer wieder versuchten Freunde, Kollegen und Bekannte beim Betrachten des Sportlers hinter seine Identität zu kommen. Von der Aussage „eventuell der junge Alte-Cierpinski“ bis zur Mutmaßung, dass ich selbst es sein könnte, kam da einiges zusammen. Und es ist in der Tat schwer, den leider viel zu früh verstorbenen Athleten zu erkennen, denn das Foto ist im deutschsprachigen Raum relativ unbekannt, genauso wie der Darsteller. In seinem Heimatland Amerika ist er allerdings ein Star – viel mehr noch: Steve Roland Prefontaine ist dort ein Legende.

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